Ideegration

In ganz Österreich leisten zivilgesellschaftliche Initiativen nicht nur Integrationsarbeit gemeinsam mit Geflüchteten, sie stärken auch den zivilgesellschaftlichen Zusammenhalt. Jetzt geht es darum, guten Ansätzen professionelle Strukturen zu geben, damit sie bleiben und sich verbreiten.

Das bedeutet: sie brauchen frei verwendbare Finanzierung, die besten Managementberater, Anwälte, Finanzierungsexperten – und Zugang zu den Entscheidern in Hilfsorganisationen und Politik, damit Kooperation und Verbreitung beschleunigt werden – Ideegration ist dabei ein Ermöglicher dieser Verbreitung. Initiativen mit Lösungsmodellen können sich auf einer Plattform www.ideegration.at dabei präsentieren. Die 15 wirksamsten Modelle werden für die Konferenz am 109. November 2016 ausgewählt, wo gute Modelle und potenzielle Unterstützer zusammen treffen und Kooperationen starten.

Die besten 5 Projekte bekommen eine Anschubfinanzierung von jeweils € 10.000, die von den Sinnstiftern gestiftet wird. Sie dient dazu, dass sich die Initiativen auf die Weiterentwicklung und Skalierung der Lösungen konzentrieren können.

Das Projekt Ideegration haben Accenture Österreich, Ashoka Österreich und das Rote Kreuz Österreich ins Leben gerufen. Zusammen mit einem breiten Partner-Netzwerk wird in Österreich nach den wirksamsten zivilgesellschaftlichen Initiativen im Bereich der Integration gesucht.

Ideegration möchte das Sichern der Wirkung durch die Anschubfinanzierung mit folgenden Punkten sicher stellen:

  • Fokus – Lösung mit hoher Wirkung: Ashoka garantiert die Auswahl wirksamer Modelle durch die jahrelange Erfahrung im Auffinden wirksamer Lösungen: das Spektrum reicht dabei vom Social Busienss bis hin zur Freiwilligen-Initiative.
  • Fokus – Verbreitung der Lösung: Lösungen mit dem höchsten Wirkungsgrad und sozialunternehmerischen Potenzial werden von einer Jury ausgewählt und werden gezielt unterstützt, ihren Ansatz zu verbreiten.

Am 10. November 2016 hat der Ideegrations-Kongress in der Ankerbrotfabrik in Wien statt gefunden, wo es auch eine “Sinnstifter-Lounge” gab, um Interessierten und Gleichgesinnten bei einer Mittagsrunde Zeit und Platz zu Austausch, Anregungen und Kennenlernen zu ermöglichen.

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Die Gewinner waren folgende Projekte:

logo-kattunfabrik Kattunfabrik
Die Kattunfabrik ist ein Selbsthilfeprojekt in Sankt Pölten zur Eingliederung von Schneiderinnen und Schneidern mit Fluchthintergrund in den österreichischen Arbeitsmarkt.
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1475962414769__dageko_kreis dageko – sozialökonomische Hausverwaltung
Die dageko GmbH ist eine sozialökonomische Hausverwaltung für Mieter und Eigentümer jeglicher Herkunft
prosa_neu__1477341470182home_neu__1477341442971 PROSA – Projekt Schule für Alle!
Junge Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung haben in Österreich einen erschwerten Zugang zu Bildung, daher bietet PROSA Basisbildungs- und Pflichtschulabschlusskurse an, die durch Sozialarbeit und soziale Inklusionsarbeit bzw. Nachbarschaftsarbeit ergänzt werden.
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[HOME]
Die Initiative [HOME] fördert durch einen ganzheitlichen Ansatz sowie ein multiprofessionelles Team von Psycholog/innen, Hebammen, Ärzt/innen und ehrenamtlichen Buddies die psychische sowie körperliche Gesundheit von jungen geflüchteten Menschen.
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Conclusio
Der Verein Conclusio (=lat. Zusammenschluss) wurde mit dem Ziel der gegenseitigen Unterstützung von Österreicher/innen und Asylwerber/innen gegründet und vermittelt Arbeitseinsätzen für Asylwerber/innen im ehrenamtlichen und nachbarschaftlichen Rahmen.
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1470909518852__logo_aktuell_08_2015_1 Plattform Rechtsberatung – FÜR MENSCHEN RECHTE
Die Plattform setzt sich mithilfe von Bewusstseinsarbeit, Vernetzung und Begegnungsprojekten für die rechtliche und gesellschaftliche Gleichbehandlung von Menschen auf der Flucht in Tirol und in Österreich ein.

 

Hier einige Eindrücke von den Siegerprojekten mit den Sinnstiftern, die den Preis übergeben haben:

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Weitere Eindrücke einer beeindruckenden Veranstaltung, welche versucht, das Thema Flüchtlinge und gute Integration österreichweit so gut und so konkret wie möglich anzustoßen, zu begleiten und auch umzusetzen.

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Für weitere Information über das Projekt, besuchen Sie bitte folgende Webseite: www.ideegration.at

 

Projekte

Wiener Tafel

Die Wiener Tafel stellt eine Brücke zwischen der Überfluss- und Bedarfsgesellschaft dar. Dadurch schafft sie eine Win-Win-Win-Situation für Wirtschaft, Umwelt und Soziales. Details

Tu was, dann tut sich was – Mühlviertler Alm 2013

Die Mühlviertler Alm hat die Jugend als Schwerpunkt zum Thema gemacht. Details

Tu was, dann tut sich was – Mostviertel Mitte 2015

Die Region hat ihren Schwerpunkt auf Vielfalt und Zusammenhalt, Miteinander der Generation und gute Dorfgemeinschaft gelegt. Details

Tu was, dann tut sich was – Lungau 2011

Der Lungau im Bundesland Salzburg war erster „Tu was -Tatort“. Details

Tu was, dann tut sich was – Eisenstrasse 2012

Der Schwerpunkt der Eisenstrasse ist „Gutes Arbeiten und Wirtschaften”. Details

Tu was, dann tut sich was

Tu was, dann tut sich was ist eine Einladung, innerhalb einer Region Ideen zu entwickeln und umzusetzen, die den sozialen Zusammenhalt verbessern und die Teilhabemöglichkeiten von (benachteiligten) Menschen stärken. Details

START – Niederösterreich

Integration geschieht nicht einfach so, sondern sie muss mit viel Professionalität und Einfühlungsvermögen individuell nach den Möglichkeiten und Bedürfnissen angepasst werden, und genau das kann START. Details

Spendahilfe in Kilis (Türkei)

Die syrischen Menschen gehen durch unvorstellbares Leid, auch dann wenn sie in Auffanglager in der Türkei landen. Seit Oktober 2012 unterstützt die Familie Dahi aktiv - durch zahlreiche Hilfsaktionen – syrische Kriegsopfer. Das Motto „Wir helfen Syrien aus eigener Kraft!“ gab den Schwestern Sherin und Yasmin und ihrem Vater Mahmoud Dahi die Motivation selbst etwas Gutes zu tun. Details

Sommercamp für Kinder aus der Ost-Ukraine

Aus aktuellem Anlass haben sich die Sinnstifter 2014 entschlossen, kriegsgeschädigten Kindern sofort Unterstützung anzubieten, damit sie dem grauenhaften Alltag wenigsten für kurze Zeit entfliehen können und dadurch neue Kraft schöpfen, um ihr Leben ein bisschen besser zu meistern. Details

One Class for All (Burkina Faso)

Kinder mit Behinderungen haben es in Afrika immer noch sehr schwer. Sie werden oft als beschämend und als Last gesehen. Daher möchte dieses Projekt solchen Kindern die Tür zu öffentlichen Schulen und zur Ausbildung öffnen. Details

Lobby 16

Durch Bildung zu mehr Chancen am Arbeitsmarkt und besserer Bewältigung des Alltags. Details

Lernpatenschaften

Hedi (Lernpatin): „Ich möchte etwas Sinnvolles tun. Das Projekt Lernpatenschaften gibt mir die Gelegenheit dazu“. Details

Innovia

Bei Peer to Peer Counseling helfen sich Behinderte gegenseitig um auch im Berufsleben gut weiter zu kommen.

Details

Gründermillion

Wenn sich arbeitslose Menschen selbstständig machen wollen, können ihnen ganz verschiedene Hindernisse im Weg stehen. Details

Discovering Hands

Discovering Hands bildet blinde Frauen zu Medizinischen Tastuntersucherinnen (MTUs) aus, die im Rahmen der Brustkrebsfrüherkennung eingesetzt werden. Details

Die Lerntafel

Die Vision der Lerntafel ist es allen Kindern eine Chance auf Bildung zu geben. Da aber jedes Kind individuell ist, braucht es auch individuelle Hilfe, um die Lernziele zu erreichen. Kinder, deren Muttersprachen nicht Deutsch ist, haben es dabei besonders schwer, und sie sind auf diese Unterstützung angewiesen, die sie nur durch solche großartigen Initiativen bekommen können.

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